BAMBOULE

Die tschechischen Ballettzwillinge Jiri und Otto Bubeniček gehören zur Weltspitze des klassischen und zeitgenössischen Tanz. Der Tanz ist ihr zu Hause. In der Bewegung fühlen sie sich am wohlsten. Mit ihren Körpern können sie sich am besten ausdrücken. Wenn man einen Menschen tanzen sieht, kann man ihm in die Seele schauen.

The Czech ballet twins Jiří and Otto Bubeníček belong the world-class of classical and contemporary dance. "Bubení ček" is a very personal portrait of these two amazing artists and brothers. When you see someone dance, you see his soul.

2013, F1, HDCAM, 17:30 min, Farbe, Dokumentarfilm

PRODUKTION

HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg


BUBENIČEK

Die tschechischen Ballettzwillinge Jiri und Otto Bubeniček gehören zur Weltspitze des klassischen und zeitgenössischen Tanz. Der Tanz ist ihr zu Hause. In der Bewegung fühlen sie sich am wohlsten. Mit ihren Körpern können sie sich am besten ausdrücken. Wenn man einen Menschen tanzen sieht, kann man ihm in die Seele schauen.

The Czech ballet twins Jiří and Otto Bubeníček belong the world-class of classical and contemporary dance. "Bubení ček" is a very personal portrait of these two amazing artists and brothers. When you see someone dance, you see his soul.

2013, F1, HDCAM, 17:30 min, Farbe, Dokumentarfilm

PRODUKTION

HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg


ANDERSWO

Seit 8 Jahren wohnt Noa in Berlin. Jetzt steht sie dicht vor dem Ende ihres Studiums und ist vor kurzem bei ihrem deutschen Freund Jörg eingezogen. Doch plötzlich rutscht sie in eine Krise. Noa fühlt sich unverstanden und isoliert. Sie erkennt sich selbst nicht wieder.
Als dann auch noch die Professorin ihre Masterarbeit, ein Wörterbuch für unübersetzbare Wörter, für unzureichend erklärt und Jörg mit seinem Orchester auf Konzertreise geht, nimmt sich Noa eine Auszeit. Spontan fliegt sie nach Israel. Ein paar Tage Heimaturlaub. Sonne, Familie, Essen, Muttersprache. Das tut ihr gut. Aber plötzlich muss die Oma ins Krankenhaus. Für Noa der Anlass ihre Rückreise aufzuschieben und die in Berlin wartenden Probleme zu verdrängen. Doch schneller als ihr lieb sein kann, wird sie auch in Israel vom Alltag eingeholt. Alte Konflikte kochen hoch und neue kommen hinzu. Der innere Druck, den Noa schon in Berlin verspürte, steigt und der Zustand der Oma verschlechtert sich. Ironischerweise fühlt sie sich in ihrer alten Heimat genauso missverstanden, wie in Berlin.
Und dann taucht auch noch Jörg in Israel auf. Ausgerechnet am nationalen Erinnerungstag prallen Noas fein säuberlich getrennte Welten aufeinander und selbst Jörg beginnt zu zweifeln, ob die beiden eine Zukunft haben. Kann Noa in diesem Chaos einen Weg zu sich selbst finden?
anderswo erzählt Noas Suche nach ihrem Platz im Leben auf eine Weise, die Drama und Komik auf eine berührende Art verknüpft. Der Film wird getragen von der Liebe zu seinen Figuren und ganz nebenbei bringt er den Zuschauer zum Nachdenken über die universellen Themen wie Sprache, Heimat und Liebe.


WIENER ECKE MANTEUFFEL

Der Dokumentarfilm "Wiener Ecke Manteuffel - Eine Liebe in Kreuzberg" ist das intime Porträt eines Liebespaars in Berlin.
Seit über 20 Jahren sind Pat und Dijana zusammen und vermögen es, jeden mit ihrer warmen, liebevollen und offenherzigen Art für sich einzunehmen. Sie sind beide Anfang 50 und führen ein Leben, das in vielerlei Hinsicht als typisch für die Bewohner Berlin-Kreuzbergs - einem Zentrum alternativer Lebensentwürfe - angesehen werden kann. Mit Ausnahme der Tatsache, dass sie beide mit einer totbringenden Krankheit leben.
Pat, Sohn einer Deutschen Mutter und eines Afro-Amerikanischen Vaters hat sich schon im Jahr 1981 mit HIV infiziert, zu einer Zeit als es nicht mal einen Namen für die Krankheit gab.
Dijana, eine wunderschöne Frau aus Bosnien-Herzegowina traf Pat 1991. Es war Liebe auf den ersten Blick. Seitdem leben sie - verbunden durch ihre Liebe und das gemeinsame Schicksal - ihr Leben in ständiger Auseinandersetzung mit Fragen des Lebens, der Gesundheit und der Liebe...
Von 2009 - 2012 ließen sich Pat und Dijana von uns mit der Kamera begleiten und ermöglichten uns so einen Einblick in ihr ganz normales Leben, welches sie vor einem ganz besonderen Hintergrund führen. Entgegen der allgemeinen Erwartung können wir so eine Geschichte der langsamen aber stetigen Besserung erzählen - und dies mit einem Lächeln.
Produziert wurde dieser Film von der Hochschule für Film und Fersehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg.

Jurybegründung des new berlin film award in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“
Pat und Dijana teilen seit mehr als 20 Jahren nicht nur ihre Liebe, sondern auch ein gemeinsames Schicksal: Sie sind beide an AIDS erkrankt. Als Pat in den 80er Jahren seine Diagnose erfährt, ist es noch eine Krankheit ohne Namen. Dass er die erste Generation von Medikamenten ablehnt, rettet ihm das Leben. Doch die Medikamente, die er später nehmen muss, zerstören seinen Körper... Er überlebt das Fortschreiten seiner Krankheit – entgegen der Prognose der Ärzte. Der Film zeigt zwei Menschen, die trotz ihrer schwierigen Lebenssituation voller Lebenslust sind und auf eine berührende Art und Weise miteinander umgehen. Der Regisseur Florian Schewe begleitete Pat und Dijana drei Jahre lang – mit großer Empathie - ihm ist ein sehr persönlicher Film über eine besondere Liebesbeziehung gelungen. Der Regisseur nähert sich behutsam seinen Protagonisten. Er stellt sie nicht als Opfer dar. Und er urteilt nicht. Es ist ein Film, der nichts auslässt. Und nichts schönt. Der Film widmet sich einem Thema, das weh tut. Dramaturgisch klug gebaut, entblättert der Film nach und nach die Welt der beiden Protagonisten... Der beobachtende Dokumentarfilm WIENER ECKE MANTEUFFEL versucht nicht, spektakulär zu sein und ist damit spektakulär. Wir gratulieren Florian Schewe und übergeben ihm den new berlin film award für den besten Dokumentarfilm 2014.

Jurybegründung des Preises der ökumenischen Jury
Die Dokumentation „Wiener Ecke Manteuffel“ kommt seinen Protagonisten Pat und Dijana über eine Dauer von drei Jahren ganz beeindruckend nahe und bleibt dabei immer sensibel. Regisseur Florian Schewe und sein starkes Team nehmen uns mit in die Lebenswelt dieser beiden Menschen, die auf den ersten Blick verstörend und hoffnungslos wirkt. Doch im Verlauf von 91 Minuten gelingt es Florian Schewe, die wunderbare Liebe und Zuneigung von Pat und Dijana ohne jede Beschönigung für uns erlebbar zu machen. Ihr starker Glaube an das Leben macht den Zuschauer demütig. Der unverfälschte Blick der Kamera und die starken Dialoge zeigen uns immer wieder Hoffnung und verändern unsere Wahrnehmung auf scheinbar Eindeutiges. Dafür ist „Wiener Ecke Manteuffel“ preiswürdig.


RONA UND NELE

Durch Zufall trifft Nele auf die mysteriöse Rona, die in einem Lebensmittelcontainer wühlt. Der Film erzählt die besondere Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Frauen inmitten des bunten Berliner Kiezlebens, in dem Punks, Straßenmusiker und Flaschensammler ihr Leben jenseits von Normen und Konventionen finden.

2013, Diplom, DCP, 79 min, Farbe, Spielfilm

PRODUKTION

Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg


Der Künstler und Vorsitzende der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. Kani Alavi unterstützt uns!

Menschen aus anderen Kulturen, die nach Deutschland ziehen, bereichern das Land und vor allem Berlin enorm. Klar, es ist nicht einfach, die Hemmung vor dem Anderen und vor dem Fremden zu überwinden. Doch jeder, dem es gelingt, weiß, wie man am Ende davon profitieren kann. Man wird weiser und flexibler, man entdeckt unbekannte Blickwinkel und neue Konzepte. Interkulturelle Erfahrung macht Menschen menschlicher und das heißt auch kreativer. Berlin ist eine multikulturelle Stadt par excellence, dennoch gab es hier noch kein interkulturelles Festival. Das ist doch ein Versäumnis! Die Kunst kann helfen, das Konfliktpotenzial beim Zusammentreffen verschiedener Kulturen in ein schöpferisches Potenzial zu verwandeln. Deswegen unterstütze ich RUBEROID.

Kani Alavi


Raiments & Zhenja Oks

Mano Camatsos was born and raised in South Africa to Greek parents. He has lived in South Africa, Greece, USA, Argentina and England. He has been recording music for 7 years solo and with many other artists mainly in Greece, New York and Los Angeles. Over the past year he has formed a musical group in the form of the band called Raiments. The music represents years of sound and song experiments now in a structured form of a band. The band is comprised of electric guitar, vocals, baritone saxophone, bass clarinet, bass guitar and drums. The members of the group come from Germany, USA and Italy. They all come from either a classically trained background or a jazz/ improvised music background. All of them have other solo projects or have recorded in other bands. 

Zhenja Oks ist ein intuitiver Komponist, der Gedichte von Autor_innen verschiedenster kultureller Hintergründe in einer Vielzahl von Sprachen zum Klang erweckt. Seine Lieder spiegeln die Atmosphäre der odessischen Randbezirke seiner Kindheit wider, genauso wie das grelle, von Gegensätzen geprägte Leben seiner Wahlheimat Berlin. Zhenja Oks verwebt traditionelle Motive mit experimentell suchenden Elementen, indem er die Klangmöglichkeiten seiner Gitarre auf ungewöhnliche Art und Weise modifiziert. So entstehen mal melodisch-eingängige Chansons, mal sperrig-ungemütliche Beschwörungen jenseits aller ausgetretenen musikalischen Pfade. 

Mano & Zhenja Oks (vocals, guitar) / Stefan (baritone saxophone) / Jaime (bass clarinet) / Simone (bass) / Dominic (Drums)


Wir brauchen euch!

Achtung, liebe Ruberoid-Freunde!

Wir brauchen euch als freiwillige Helfer! Ihr habt jetzt eine wunderbare Gelegenheit noch kurzfristig beim RUBEROID einzuspringen und euch ein Festivalticket zu sichern! Besonders vor dem Beginn und während der Festivaltage werden wir eure tatkräftige Unterstützung brauchen: ob an der Kasse, bei der Einlasskontrolle, sowie beim Spendensammeln und dem Abbau – bei allen diesen Ressorts könnt ihr uns helfen. Neben den kostenlosen Festivaltickets bieten wir euch noch Festivalplakate und T-Shirts als Dankeschön an. Und für besondere Unterstützung an beiden Tagen gibt es sogar einen Claustrophobia-Gutschein im Wert von 120€!

Sucht euch im Anmeldeformular eine oder mehrere Schichten aus und unterstützt uns bei der Durchführung unseres jungen Festivals!

23.09 Update: Vielen Dank an alle, wir haben die Anmeldung geschlossen!


Rough Romantics

Die aus London stammende Tänzerin und Performerin Mindora präsentiert im Rahmen des Ruberoid-Festivals ihre in Workshops an der Berliner Tanzfabrik entwickelte Performance Rough Romantics. Die daraus entstandene Arbeit hat sowohl Tanz- als auch schauspielerische Elemente und will "neue Perspektiven in Zeit und Raum" offenbaren und die Zuschaer aktiv in das Geschehen einbeziehen. Dazu die bisher hauptsächlich in Paris und Athen praktizierende Künstlerin selbst:

"A wild dance improvisation in situ based on the force of feeling opposites like fire and water together / united apart to create a new perspective in time and space with interactive sound, dialogues and drawing to give to our viewers a way of exchanging with us and becoming part of the performance."

Darsteller: Mindora, Jeanne BINET, Lo SIRI

Wann: 25.09, 22.30
Wo: im Theatersaal des Acud
Dauer: 30 Minuten

Presse (französisch): lepetitjournal